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Latein

Bei Kaiser Nero in Trier

Am Samstag, dem 17.9.2016, haben wir Lateinschüler und Lateinschülerinnen des VGLs einen Tagesausflug nach Trier unternommen. Zuerst waren wir in zwei Gruppen im Rheinischen Landesmuseum, wo wir Gemälde, Münzen, Wandmalereien, Statuen und sogar die Rüstung bestaunten, in der Kaiser Nero zum Gladiator ausgebildet wurde.

Beeindruckend war der nachgebaute Kuppelsaal aus dem goldenen Haus, denn man konnte die von Nero dort inszenierte Atmosphäre erahnen: Von der Decke fielen Blüten herab, man hörte römische Musik und sah wunderschöne Statuen in Nischen und an den Rändern des Raumes. An anderer Stelle wurden vom Brand Roms zerstörte Gegenstände sowie die Wassereimer und Pumpvorrichtungen der damaligen Feuerwehr ausgestellt. Auch sahen wir Wasserrohre, welche Nero nach dem großen neuntägigen Brand Roms hatte erneuern lassen. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler lösten dann ein Wissensquiz zu Kaiser Nero und nahmen mit Frau Welsch und Frau Günter an einem Workshop über Nero als Künstler und Kaiser teil. Wir Älteren durften gegen Ende der Führung unserer Fantasie freien Lauf lassen, indem wir ein Gedicht Ovids über die Verfolgung der Nymphe Daphne durch Apoll pantomimisch aufführten. Nach dem Besuch im Landesmuseum haben wir Älteren den Dom besichtigt und eine Mittagspause in kleinen Gruppen in der Trierer Innenstadt gemacht.

Dann haben wir mit Frau Butlakon und Frau Comes das Dommuseum besucht. Dort sind ständig Deckenmosaiken ausgestellt, die von Archäologen in den Räumen der Kaiserin Helena unter dem Dom gefunden und aus 30.000 Einzelteilen wieder neu zusammengesetzt wurden. Außerdem konnte man auch Modelle von christlichen Versamm-lungshäusern und Kirchen aus der Zeit Konstantins des Großen sehen. Nach einem Gang durch die Fußgängerzone zur Porta Nigra haben wir die Neroausstellung im benachbarten Simeonstift besichtigt. Hier waren Cover von Filmen zu bestaunen, in denen Nero vorkam. Ansonsten sahen wir ein paar Büsten und viele Gemälde – u.a. über die Verfolgung der Christen und über die Folterung mancher Christinnen. Auch wurden uns zahlreiche Legen-den über den „verrückten Kaiser“ erzählt, die die Gemälde zeigten. Angeblich hat Nero seine Mutter dreimal zu töten versucht. Die berühmteste Legende aus dem Mittelalter berichtet, dass er so selbstverliebt gewesen sei, dass er sich selbst schwängern wollte und eine Kröte gebar, welche das Symbol des Teufels war.

Elisabeth K. (9 a)

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